O wie Objekt

Objekte aus meinem Archiv.
Fotografiert von Jürgen Rösch, Freiburg.





_MG_3976 - 03.02.2012 Jürgen Oschwald -

_MG_3950 - 03.02.2012 Jürgen Oschwald -

Performance "Aubette" Strassbourg

IMG_2698

Eine Ausstellung des Vereins „Accélérateur de particules“, in Partnerschaft  mit den Museen und der Artothek der Stadt Straßburg

Die als Meisterwerk der Moderne bekannte Straßburger Aubette wurde 1928 von Theo van Doesburg, Sophie Taeuber und Jean Arp gestaltet. Zwischen 1928 und 1938 beherbergte das Gebäude einen Vergnügungskomplex mit einem Restaurant, zwei Tanzsälen, einer Billardhalle, einem Festsaal und einem Kino. Hier fanden Filmvorführungen, Konzerte, Tanzabende und viele andere Veranstaltungen statt, über die heute kaum noch etwas bekannt ist. 

Genau mit dieser vergessenen Geschichte der Aubette beschäftigt sich die Ausstellung Jeunes premiers im Rahmen der REGIONALE 13. Wie der Name bereits sagt, versammelt die Schau Kunstwerke von jungen Künstlern der Jahrgänge 1975 bis 1987. Gemeinsam sind ihnen das gattungsübergreifende Herangehen (Gesang, Tanz, Musik, Film u.a.) und die Auseinandersetzung mit dem von der künstlerischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts propagierten Konzept des Gesamtkunstwerks.

Als gleichberechtigter Bestandteil und Ergänzung der ständigen Ausstellung versteht sich das Performance-Programm von Judith Deschamps, Saskia Edens, Chris Regn/Andrea Saemann, Jürgen Oschwald und Paul Souviron.

Künstler :
Bradley Alexander, Flurina Badel, Stefan Baltensperger, Jeanne Berger, Colin Champsaur, Judith Deschamps, Claudia De la Torre, Benedikt Dichgans, Saskia Edens, Bertrand Flanet, Gertrud Genhart, Esther Hiepler, Anja Kniebühler, Jürgen Oschwald, Chris Regn, Maren Ruben, Andrea Saemann, Steven Schoch, Paul Souviron, Selene States, Céline Trouillet, Johanna Wagner, Ephraim Wegner, Julia Weinman 
 
Performanceprogramm in der Aubette 1928: Freitag, 14. Dezember, 18.00-20.00 Uhr, mit Saskia Edens, Chris Regn/Andrea Saemann, Jürgen Ochwald

Domino Effekt

„Block 1“, 10 Stühle, 2 x white cube (Fundmaterial for Ort)

IMG_2658

REGIONALE 13"
 
Dimanche 25 Novembre à 11h
 
L'effet domino/ Domino-Effekt
Exposition du 25.11.2012 au 06.01.2013
Jury et commissaire : Andrea Domesle
 
Visite guidée le 02.12.12 à 16h, rencontre avec des artistes
 
Diana Dodson / Christian Ertel / Manuel Frattini / Martin Guldimann / Stefan Hardt / Ilana Isehayek / Jung-Yeun Jang / Reto Leibundgut / Odile Liger / Jean-Claude Luttmann / Susanne Lyner / Marcel Mieth /
Jürgen Oschwald / Maren Ruben / Achim Sakic / Christian S chliesser / Christian Schoch / Klaus Stöber
 
FABRIKculture 
60, rue de Bâle 
F-68220 Hégenheim

IMG_2657

„Block 2“, 3 Basketbälle, 2 x white cube (Fundmaterial vor Ort)

"Sonnenuntergang mit Regenbogen"



Unknown

Arbeit aus Ateliersuhr und Coca Cola Serviertablett

IMG_2664


IMG_2673

Erst auf dem Handy-Display – dann in Öl

Post Fine Arts zeigt zeitgleich:
Jürgen Oschwald / Marco Schuler
,
Radierungen von David Gnandt
und Werke der Neuen Sachlichkeit.

juergen-oschwald-marco-schuler-3

Marco Schuler, der agile Aktions- und Objektkünstler aus Schliengen ist immer für Überraschungen gut. Eher ungewöhnlich aber, dass der am menschlichen Körper und dessen Aktionsradius orientierte Experimentator jetzt auch im Duo auftritt. Bedingung für die Gemeinschaftsarbeit mit Jürgen Oschwald, die jetzt in der Freiburger Galerie Post zu sehen ist, war eine von Wilfried Post mit finanzierte und dokumentierte Aktion in Sélestat namens "Flugmodus-Projekt". Dort lernten die beiden so unterschiedlichen Künstler einander kennen und schätzen, man malte zusammen – zunächst auf dem Handy-Display, dann auch in Öl. Die Reihe formschöner kleiner Strukturbilder, die Winfried Post jetzt an einer der Längswände seiner Galerie präsentiert, ist die exakte Übertragung jener Fingerzeichnungen vom I-Phone aufs Paneel.

Minimalistische Malerei in Reinform

Zwei Möglichkeiten der Weiterarbeit bieten sich ausgehend von diesen Bildern – eine radikale Reduktion gemeinsam entwickelter Formen oder eine weitere Kombination von Bildelementen. Weitaus überzeugender ist in der Ausstellung die erste Variante. Es sind die Platten aus der demontierten Küche des Malers Klaus Merkel, welche Oschwald und Schuler mit großen latent geometrischen Formen und leuchtend lackfarbigen Form-Fragmenten bemalten – minimalistische Malerei in Reinform, in der sich der rein abstrakte Zugang Oschwalds mit Schulers Körperlichkeit verbindet.

United Kingdom

juergen-oschwald-marco-schuler-united-kingdom


Drei parallele Ausstellungen
Jürgen Oschwald / Marco Schuler, 'UNITED KINGDOM'
Werke der Neuen Sachlichkeit (Verismus/Magischer Realismus)
David Gnandt, Radierungen

Gemeinsame 
Vernissage: Samstag, 10. März 2012, 19 h
Ausstellung: 10. März bis 5. Mai 2012
Geöffnet im Rahmen von "offen für kunst": Sonntag, 18. März 2012, 11–16 h

POST FINE ARTS
Brombergstraße 17c, D-79102 Freiburg
ÖFFNUNGSZEITEN Do+Fr 15-19 h, Sa 12-18 h
www.post-fine-arts.com

Padua

für padua
per padova

sechs künstlerinnen
und künstler aus freiburg
sei artisti di friburgo

Stephan Hasslinger
Cristina Ohlmer
Jürgen Oschwald
Jens Reichert
Dietrich Schön
Herta Seibt de Zinser

Centro culturale Altinate
San Gaetano
4.– 25.03.2012

Ochairs2011

Mit für padua – per padova präsentiert das Kulturamt der
Stadt Freiburg im Centro culturale Altinate/San Gaetano in
Padua Skulpturen, Objekte und Installationen von sechs
Künstlerinnen und Künstlern aus Freiburg.

für padua – per padova wurde konzipiert in Zusammenarbeit
mit drei Freiburger Ausstellungshäusern: dem T66 Kulturwerk,
der Künstlerwerkstatt L6 und dem E-WERK Freiburg.
Vorausgegangen war eine Ausstellung von Künstlerinnen und
Künstlern aus Padua, die anläŠsslich des 40-jährigen Jubiläums
der Städtepartnerschaft 2007 in Freiburg gezeigt wurde.

_MG_4033---03.02

Drei Arbeiten der Ausstellung entstehen erst vor Ort. Das
Material, mit dem Jürgen Oschwald nach Padua anreist, sind
Stuhlgerüste. Es bietet lediglich die Grundlage, die Ausgangs -
basis, denn die Arbeitsmethode dieses Künstlers ist eine ganz
spezielle: Am jeweiligen Ort schaut er sich in Magazinen,
Kellern, Dachböden und Abstellräumen um. Was er dort findet,
wird Teil seiner künstlerischen Intervention. Oschwald nimmt
sich dieser funktions los gewordenen Dinge an, zersägt und
zerschneidet, stapelt und schichtet, klemmt und verkeilt. Er
nimmt die Dinge auseinander und setzt sie zu einem neuen
Sinn zusammen. Jede Formfindung ist eine Hymne an die
spielerische Kraft der Phantasie und ein Experiment zugleich,
denn ihn interessiert ebenso die konstruktive Seite:
die Materialbeschaffenheit, das Spannungsverhältnis,
das labile Gleichgewicht der Konstruktion. Auch stehen die Werke im Dialog
mit dem Ausstellungsraum, sie inter pretieren ihn neu, setzen
Akzente und er möglichen so dem Publikum unerwartete
Einblicke. Diese Kunst baut auf ein großes Potential: dem
unerschöpflichen Fundus des Lebens. Variabilität und
Flexibilität sind Trumpf.

Nicoletta Torcelli