Ausstellungen

Kickoff, KABUFF, E-WERK Freiburg

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"KICK OFF"
KABUFF
10. März 2017 / 19 Uhr



Timo Alt, Naomi Bosch, KIT mitK, Laurie Mlodzik, Jürgen Oschwald, Jacob Ott, Nils Henry Weiligmann
Eröffnung des neuen Off-Spaces KABUFF in der Bildhauerhalle, E-Werk Freiburg

kabuff

Schönheit und Verzicht, Fischmüllers Kabinett

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Alexandra Centmayer (FR) | Andrea Christl (FR) | Andrea Hess (FR) | Nicole Mittas (FR) | Jürgen Oschwald (FR) | Jacob Ott (FR) | Jens Reichert (FR) | Katrin Riedel (KA) | Matthias Schleifer (KA) | Horst Sobotta (FR) | Reinhard Wiedemer (FR)

Das Spektrum der teilnehmenden Künstler ist, die Hintergründe und Ausrichtungen betreffend, breit angelegt. So setzt sich jeder Einzelne auf seine eigene Weise mit dem Thema „Schönheit und Verzicht“ auseinander. Eine Besonderheit besteht vielleicht auch darin, dass nicht die Arbeiten ausgewählt wurden, sondern die Künstler. Die Ergebnisse werden zum Teil erst kurz vor der Eröffnung fertig gestellt.

FISCHMÜLLERS Kabinett für außerordentliche Erfahrungen befindet sich in der Freiburger Innenstadt in einem 1460 erbauten und denkmalgeschützten Haus. Es ist ein Ort, der der Bedeutungslosigkeit der menschlichen Existenz auf das Entzückendste Ausdruck verleiht.
Vier mal im Jahr - Frühling, Sommer, Herbst und Winter - finden hier Aktionswochen statt, in denen eingeladene Künstler für einen begrenzten Zeitraum das Kabinett als Experimentierfläche begreifen, es beleben und bespielen. Interaktion und der Versuch als solcher werden als Arbeitsweise begrüßt. Auch Scheitern kann als Ergebnis positiv gewertet werden.

Cargo Movie

von Marc Doradzillo



CARGO – Merdinger Kunstforum, Jürgen Oschwald

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Die Dynamik der Objekte
Jürgen Oschwald und Emi Miyoshi bei den Merdinger Kulturtagen.

Der Mann malocht, die Frau balanciert und tanzt, zwischen ihnen grobschlächtiges Material und die Tücke des Objekts. So zumindest verteilen sich die Rollen bei der Performance „Schibuli“, die Jürgen Oschwald und Emi Miyoshi zu den Merdinger Kulturtagen 2016 beitragen. Über den wohligen Terrakottaboden im Dämmerlicht der Zehntscheuer arrangieren sich Versatzstücke wie Behördenmöbel und Baumarktbretter, während aus dem historischen Gebälk grobes Seilwerk und farbige Bänder die Vertikale strukturieren. Eine wohlgesetzte Rauminstallation, von der jedoch kein Element auf dem anderen bleiben wird. Harte Arbeit, wenn Oschwald, der für seine temporären Installationen bekannt ist, drei aufeinander gestapelte Podien zu verschieben beginnt und die auf dem Gewerk liegende Miyoshi aus ihrem embryohaften Schlaf reißt, kurz danach Bänke und Stühle in dieentfernteste Ecke schleppt, währenddessen seine Partnerin über schmale Latten abwärts balancierend sich in die Aktionen einklinkt. Wenn sie durch die Halle sprintet oder von einer schiefen Ebene rollt, schöpft sie aus dem differenzierten Repertoire einer Körpergrammatik, in dem ihr jahrelanges Engagement in Amanda Millers Balletttruppe deutlich nachwirkt.„Schibui“ mit  Oschwalds Bauvorhaben durchkreuzend, löst sie Ärger aus und provoziert, wenn sie den labilen Aufbauten zu nahe kommt, gelegentlich auch besorgte Warnlaute. In rapiden Schnitten agiert und reagiert sie in dieser instabilen, fluiden Umgebung, wird von unkontrollierten Reflexen durchgeschüttelt, posiert pathetisch oder hängt zirkusreif in den Seilen in einer Haltung, die nicht zufällig Bondage-Rituale andeutet. Die weiße Kiste, in die Oschwald den anarchischen Plagegeist am Ende packt, diente dem
Antransport von Bildobjekten, denn unter dem Titel „Cargo“ – Frachtgut – läuft auch die Präsentation der Material-collagen, die im All-Over-Format die Wand der Empore füllen. Mit sicherem Instinkt für die ästhetische Wirkung trashiger Objekte kombiniert er Tischbeine, Langlaufski und Blechboxen, um sie in Bildträger zu verwandeln. Die Farbgebung folgt den geometrischen Formen der stets heterogenen Bildkomponenten.
Die lebensbejahende Farbpalette konterkariert die Grobschlächtigkeit des Materials. Arte Povera und Konkrete Kunst verschmelzen zu intensiven Schaustücken, die die Dynamik von Oschwalds Performances speichern und still stellen. Wer beides erleben will, sollte auf keinen Fall die Wiederholung der Performance zur Finissage versäumen. 
Autor: Herbert M. Hurka

Zehntscheuer, 
Stockbrunnengasse 2 in Merdingen. 

Geöffnet samstags 16–18 Uhr, sonntags
12–18 Uhr. Finissage am 10. Juli um 18 Uhr.

Schnittstellen / Schacher Raum für Kunst, Stuttgart

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Uli Gsell / Hartmut Landauer / Jürgen Oschwald

Schnittstellen

04.06. - 16.07.2016, Di-Fr 14-19, Sa 11-16 Uhr u.n.V.
Schacher – Raum für Kunst
Galerienhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 48
70176 Stuttgart

Eröffnung:
Freitag 03.06.2016, 19 Uhr;
Einführung: Martin Naumann, Architekt

Gleichzeitig Vernissagen in den Galerien Merkle (Gruppenschau) und Kerstan (Stefano Gentile)
Weitere Infos und Bilder: www.galerie-schacher.de

IN UM HERUM / Künstlerhaus Ulm

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Jürgen Oschwald 
„In Um Herum“
Objekt & Installation

Eröffnung: 
Do 5. Februar 2015 um 19 Uhr

Die Ausstellung wird mit einem Künstlergespräch eröffnet.
Moderation: Esther Hagenmaier

geöffnet: 06.02. – 08.03.2015
Öffnungszeiten: Do 14 – 18 Uhr, Fr 14 – 18 Uhr, Sa + So 11 – 16 Uhr

Jürgen Oschwald arbeitet oft vor Ort und schafft dort flüchtige Gebilde aus gebrauchten Materialien. Für „In Um Herum“ verlegt er seinen Arbeitsplatz nach Ulm und durchforstet dort die Umgebung nach entbehrlichen Gebrauchsgegenständen, um sie zu Werkelementen werden zu lassen, die ohne Einsatz von Werkzeug auf dem Boden, an der Wand oder in die Höhe gereckt aneinander lehnen, nebeneinander liegen, aufeinandergestapelt ruhen oder ineinandergekeilt stecken – dazu gesellen sich aktuelle Objekte und Wandarbeiten.

Künstlerhaus Ulm 
im Ochsenhäuser Hof
Grüner Hof 5
89073 Ulm

www.kuenstlerhaus-ulm.de


Regionale 15/ E-Werk Freiburg /Lebensversicherung

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Kunstlabor im E-Werk Freiburg
kuratiert von Marcel Oettrich und Yvonne Ziegler

Wir alle versichern uns des Lebens, unseres eigenen und auch
dessen der jeweils anderen. Wir sichern und lassen versichern.
Aber wir fühlen das nicht immer. Kunst ist eine Form von Lebensversicherung:
an Grenzen gehen, Kontrollverlust zulassen, Innenwelten
schaffen, Spannung aushalten, Glaubensstärke erfahren,
Zerbrechlichkeit wahrnehmen, Müll abladen oder Schreien. Hemmungslos.



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Eröffnungsspektakel
Donnerstag, 27.11.2014, 20 Uhr
mit Deklamationen und Performances
von Laut & Lyrik, Mirjam Spoolder
und Jung-Yeun Jang/Christian Schoch


Kuratorenführung durch die Ausstellung
Sonntag, 7.12.2014, 14.30 Uhr
Sonntag, 14.12.2014, 17.00 Uhr
ohne Anmeldung, Eintritt frei, Treffpunkt E-Werk Foyer

Bustouren zur Regionale 15
Sonntag, 14.12.2014 nach Basel
Sonntag, 21.12.2014 nach Straßburg
Infos und Karten: www.regionale.org, www.reservix.de

Öffnungszeiten
Do, Fr, Sa: 18:00–21:00 Uhr, So: 15:00–20:00 Uhr, Eintritt frei
An den Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr ist die Ausstellung geschlossen.
E-Werk Freiburg, Eschholzstr. 77, 79106 Freiburg, T +49 (0)761 20 75 70
www.ewerk-freiburg.de

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An diesem Wochenende, Samstag, den 11. Oktober und Sonntag, den 12. Oktober
von 11 bis 18 Uhr, ist unser Atelier in der Kartäuserstrasse 64a in Freiburg für Euch geöffnet.

Wir freuen uns über Euren Besuch!

Lieber Gruß
Holger Bleyhl
Jürgen Oschwald

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Jeder nimmt sich was er brauchen kann

Jürgen Oschwald 19.09. – 21.11.2014
„JEDER NIMMT SICH WAS ER BRAUCHEN KANN“
KUNSTRAUM FOTH


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BARBARASTR. 4
79106 FREIBURG
ÖFFNUNGSZEITEN: MITTWOCH – FREITAG, 16:00 – 19:00 UHR
PREVIEW/NOCTURNE: 19.09., 18:00 UHR, Vernissage: 20.09., 19:00 Uhr
FINISSAGE/PERFORMANCE: 21.11., 19:00 UHR, www.artww.de, TEL.: 0761/218 18 82


Jürgen Oschwald wird im Kunstraum Forth persönliche Dinge aus seinem Alltag in den vorderen Galerieraum einbringen, sie dort lagern, mit ihnen arbeiten, sie arrangieren und zu guter Letzt dem Kunstraumbesucher zur Verfügug stellen. Die „Oschwald Dinge“ besetzten den Raum und werden ihn anschliessend, auf welche Art auch immer, verlassen. Jeder nimmt sich was er brauchen kann.
Im hinteren Teil des Kunstraum Foth werden aktuelle Arbeiten, Objekte und Malerei des Künstlers zu sehen sein.


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Preis der Stiftung Kurt Lehmann und der Sparkasse Staufen-Breisach

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Die Vergabe des Preis der Stiftung Kurt Lehmann und der Sparkasse Staufen-Breisach erfolgt zum 2. Mal im Rahmen der allgemeinen Kunstförderung und Förderung von Nachwuchskünstlern aus der Region.

Preisträger ist der Bildhauer Jürgen Oschwald aus Freiburg.
Er erhält den Preis als „Förderpreis für Junge Bildhauer“.
Preisvergabe und Eröffnung der Ausstellung Jürgen Oschwald „Kassensturz“ ist am Freitag, den 4. April 2014 um 19 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse in Staufen.

Einführende Worte spricht Professor Klaus Merkel, Kunstakademie Münster

Öffnungszeiten:
Mo 8.30–12.30 Uhr u. 14.00–18.00 Uhr
Di, Mi u. Fr 8.30–12.30 Uhr u. 14.00–17.00 Uhr
Do 8.30–12.30 Uhr u. 14.00–19.00 Uhr

Sparkasse Staufem-Breisach
Münstertälerstraße 2, 79219 Staufen, Tel. 07633 812-7777
Dauer der Ausstellung 7. April bis 30. Mai 2014
Foto: Jürgen Rösch, Freiburg




Vitra Haus Weil am Rhein

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Arbeiten von Oschwald
im VITRA HAUS Weil am Rhein!

Ein echter Oschwald, dazu sind noch 3 Holz-Gummi Objekte
und eine weitere gerahmte Papierarbeit (100 x 70 cm) zu sehen.
Hinfahren, Anschauen, 365 Tage im Jahr.

VitraHaus
Das VitraHaus, gebaut von Herzog & de Meuron, ist Vitras Flagshipstore und das Zuhause der Vitra Home Collection. Hier erleben Sie anhand von Möbelarrangements in unterschiedlichen Stilrichtungen die grossen Klassiker von Vitra und die neusten Entwürfe zeitgenössischer Designer. So können Sie sich für die Einrichtung Ihres Zuhauses inspirieren lassen, den eigenen Designgeschmack erkunden und vor Ort Möbel und Objekte ausprobieren, bestellen und kaufen. Geniessen Sie den Ausblick im Loft und begeben Sie sich von dort aus auf eine Entdeckungstour: Nebst dem auf vier Stockwerke verteilten Showroom erwarten Sie im Erdgeschoss der Shop, das Lounge Chair Atelier und das Café.
Kontakt & Öffnungszeiten:
Ray-Eames-Str. 1
D-79576 Weil am Rhein
+49 (0)7621 702 3500
vitrahaus@vitra.com
Mo-So: 10-18 Uhr

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ZUSTAND

ZUSTAND

Arbeiten von

Holger Bleyhl
Linus Kasimir Götz
Jürgen Oschwald
Florian Thate

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Eröffnungsabend:
Freitag, den 07. Februar 2014, 19 Uhr
 
Öffnungszeiten: 
Samstag, 08. Februar, 14 bis 19 Uhr
Sonntag, 09. Februar, 14 bis 19 Uhr
 
Atelier 
Kartäuserstr. 64 a
79102 Freiburg


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Galerie Fluchtstab "Venus"

VENUS

VENUS" ist die Ausstellung betitelt, die am Freitag, 8. November 2013 um 18 Uhr in der Galerie Fluchtstab eröffnet wird. Beiträge kommen von Peter Amsler, Franz Gutmann, Thaddäus Hüppi, Sylvia Maak,
Jürgen Oschwald, Marco Schuler, Gert Wiedmaier und Hanna Woll.
Die Ausstellung dauert bis 21. Dezember 2013 und ist Freitags von 15 bis 18 Uhr und Samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.


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Galerie Fluchtstab
Kirchstr. 16
79219 Staufen im Breisgau

Tel.: 07633/82107

֖ffnungszeiten während der Ausstellungen
Fr.  15-18 Uhr
Sa. 10-13 Uhr

oder nach tel. Vereinbarung

www.Galerie-Fluchtstab.de

"Sonnenuntergang mit Regenbogen"



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Arbeit aus Ateliersuhr und Coca Cola Serviertablett

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United Kingdom

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Drei parallele Ausstellungen
Jürgen Oschwald / Marco Schuler, 'UNITED KINGDOM'
Werke der Neuen Sachlichkeit (Verismus/Magischer Realismus)
David Gnandt, Radierungen

Gemeinsame 
Vernissage: Samstag, 10. März 2012, 19 h
Ausstellung: 10. März bis 5. Mai 2012
Geöffnet im Rahmen von "offen für kunst": Sonntag, 18. März 2012, 11–16 h

POST FINE ARTS
Brombergstraße 17c, D-79102 Freiburg
ÖFFNUNGSZEITEN Do+Fr 15-19 h, Sa 12-18 h
www.post-fine-arts.com

Padua

für padua
per padova

sechs künstlerinnen
und künstler aus freiburg
sei artisti di friburgo

Stephan Hasslinger
Cristina Ohlmer
Jürgen Oschwald
Jens Reichert
Dietrich Schön
Herta Seibt de Zinser

Centro culturale Altinate
San Gaetano
4.– 25.03.2012

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Mit für padua – per padova präsentiert das Kulturamt der
Stadt Freiburg im Centro culturale Altinate/San Gaetano in
Padua Skulpturen, Objekte und Installationen von sechs
Künstlerinnen und Künstlern aus Freiburg.

für padua – per padova wurde konzipiert in Zusammenarbeit
mit drei Freiburger Ausstellungshäusern: dem T66 Kulturwerk,
der Künstlerwerkstatt L6 und dem E-WERK Freiburg.
Vorausgegangen war eine Ausstellung von Künstlerinnen und
Künstlern aus Padua, die anläŠsslich des 40-jährigen Jubiläums
der Städtepartnerschaft 2007 in Freiburg gezeigt wurde.

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Drei Arbeiten der Ausstellung entstehen erst vor Ort. Das
Material, mit dem Jürgen Oschwald nach Padua anreist, sind
Stuhlgerüste. Es bietet lediglich die Grundlage, die Ausgangs -
basis, denn die Arbeitsmethode dieses Künstlers ist eine ganz
spezielle: Am jeweiligen Ort schaut er sich in Magazinen,
Kellern, Dachböden und Abstellräumen um. Was er dort findet,
wird Teil seiner künstlerischen Intervention. Oschwald nimmt
sich dieser funktions los gewordenen Dinge an, zersägt und
zerschneidet, stapelt und schichtet, klemmt und verkeilt. Er
nimmt die Dinge auseinander und setzt sie zu einem neuen
Sinn zusammen. Jede Formfindung ist eine Hymne an die
spielerische Kraft der Phantasie und ein Experiment zugleich,
denn ihn interessiert ebenso die konstruktive Seite:
die Materialbeschaffenheit, das Spannungsverhältnis,
das labile Gleichgewicht der Konstruktion. Auch stehen die Werke im Dialog
mit dem Ausstellungsraum, sie inter pretieren ihn neu, setzen
Akzente und er möglichen so dem Publikum unerwartete
Einblicke. Diese Kunst baut auf ein großes Potential: dem
unerschöpflichen Fundus des Lebens. Variabilität und
Flexibilität sind Trumpf.

Nicoletta Torcelli




Galerie Fluchtstab "FLUGMODUS"

fluchtstab

„FLUGMODUS“ Finissage

Samstag, 25. Juni 2011, 19 Uhr
Schaufenster

19, quai des pêcheurs,
67600 Sélestat

Frankreich

Nach ihren Interventionen und Erfindungen bei der Eröffnung der Ausstellung "Flugmodus" in Sélestat kehren die zwei Künstler Jürgen Oschwald und Marco Schuler mit einer neuen Raumidee in das "Schaufenster" zurück. Bei dieser deutsch französischen Begegnung wird das im Laufe des Projektes entstandene Künstlerbuch "Flugmodus" vorgestellt und als Subskription angeboten.

"Im Atelier. Gedanken, Blicke, Taten in schnellem Lauf. Einer beginnt mit Fundmaterial zu
gestalten. Der andere wartet ab, schaut zu, greift ein, „zerstört“ die eingeschlagene 
Denkrichtung, fügt eine andere Dimension hinzu. Weiter geht’s. Schauen, eingreifen, zur 
Seite treten, geschehen lassen, nicht auf das Endprodukt schielen. Spielen, tauschen, 
entdecken, lautlos verstehen. Plötzlich ist ein Werk vollendet: So und nicht anders muss 
es sein. Beide wissen es."  (Yvonne Ziegler)

Wir laden sie zudem zu einem geselligen PICKNICK ein. Alle Besucher sind natürlich herzlich willkommen und jeder darf gerne  Spezialitäten aus der eigenen Region mitbringen.



flugmodus

„FLUGMODUS“

Jürgen Oschwald / Marco Schuler
„Schaufenster“, Sélestat, France
Eine Kooperation mit T66 kulturwerk Freiburg
 
Vernissage:
Samstag, 28. Mai 2011, 19:00 Uhr
„Schaufenster“, 19, quai des pecheurs, 67600 Selestat
 
Finnisage:
Präsentation des Künstlerbuchs „FLUGMODUS“
Samstag, 25. Juni 2011, 19:00 Uhr
„Schaufenster“, 19, quai des pecheurs, 67600 Selestat,
www.schaufenster.fr
 
Wie sieht ein künstlerisches Blinddate aus?
Deutsche und Franzosen wissen voneinander, kennen sich aber nicht wirklich. Genauso ging es den beiden aus dem Schwarzwald stammenden Künstlern Jürgen Oschwald und Marco Schuler, als sie sich das erste Mal mit dem Ziel zusammen im „Schaufenster“ in Sélestat auszustellen getroffen haben. Sobald zwei Fremde gemeinsam etwas in die Hand nehmen (und den beiden scheint nahezu jeglicher Gegenstand aus dem Umfeld dazu geeignet) entstehen gemeinsame Pro- und Objekte, die aus Fremden Freunde machen.
„Flugmodus“ (I-Phone Offline Modus Bezeichnung) beschreibt ein unerreichbares Abgehobensein und einen ungestörten Freiraum. Diesen haben sich Jürgen Oschwald und Marco Schuler genommen. Sie haben zahlreiche, mannigfaltige, bunte, humorvolle, spielerische Objekte zusammengefügt. Die Resultate haben sie in einem selbst gestalteten Künstlerbuch als eine Art Gebrauchsanweisung zum Titelthema Flugmodus zusammengefasst. Das „schöne Büchlein“ werden sie zur Finissage der Ausstellung am Samstag, den 25. Juni in Sélestat vorstellen.
In den Ausstellungsräumen des „Schaufenster“ werden sie zudem eine Skulptur und eine Videoarbeit zeigen, welche das Freund gewordene Fremde augenzwinkernd nahelegt.

A quoi ressemble une „blind date“ artistique?
Les Allemands et les Francais se connaissent sans vraiment se connaitre. Il en va de meme pour cette rencontre entre les deux artistes de la Foret Noire Jürgen Oschwald et Marco Schuler autour de ce projet d’exposition propose par le „Schaufenster“. Ils s’approprient un meme objet  (n’importe quel objet du quotidien convient  aux deux barbus), qui, en apprivoisant l’inconnu devient un pro- ou ob-jet ami.
 „Flugmodus“(mode d’absence de l’i phone en allemand) signifie cette sphere inaccessible et libre ou le jeu est possible. Jürgen Oschwald et Marco Schuler se sont appropie cet espace avec humour et diversite. Le  resultat est illustre dans le livre d’artiste du meme nom (Flugmodus) realise par les deux artistes.
Ce livre apparaitra lors du finissage de l’exposition le?
Dans la vitrine de „ Schaufenster“ seront exposes une sculpture et une video realisees lors de ce travail experimental,  clin d’oeil a l’inconnu commun.

flugmodus selestat

KUNST AUF DER LIEGEWIESE


Zwischen Zubringer und Faulerstraße, das Auf und Ab der Geräusche vorbeifahrender Autos,
Hupen und Phasen der Stille oder leises Rauschen. Dennoch lässt die Liegewiese leicht vergessen,
was außen ist. Die grüne Oase am Rande der Freiburger Altstadt,
durch eine hohe Mauer vom Verkehr einigermaßen abgeschirmt, umsäumt von Büschen und Bäumen,
ist neu entdeckt.

Die Bildhauer Jörg Bollin > Margot Degand > Walter Diederichs > Ronald Dörfler > Manfred Dörner >
Christoph Düpper > Darko Kalic > Claudio Magoni > Ursula Bohren Magoni > Jürgen Oschwald >
Vera Peter > Léonie von Roten > Monika Schmid > Alexander Schönfeld > Jörg Siegele > Peter Zimmermann >
und Heinz Treiber nutzen die Liegewiese auf ihre Art.

Inmitten der langgestreckten Grünfläche stehen ihre Plastiken und verwandeln
die altvertraute Umgebung in ein Stück Kunstlandschaft.

Abbildung:
Jürgen Oschwald
"o.T." (GelbStuhlFragStang) 2010,
733 x 54 x 79 cm, Edelstahl, Leichtmetall,
Eisen, PVC-Folienschlauch gelb

KUNST AUF DER LIEGEWIESE










Kontakt: Barbara Riess,
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. und Fax: 07661 98 89 00
mobil: 0170 34 63 192
Faulerbad Freiburg
Faulerstrasse 1 79098 Freiburg Telefon 0761 286689
eMail info@kunstimfaulerbad.de
Öffnungszeiten Montag bis Sonntag, 17:00 - 20:00 Uhr

Ausstellungskonzept und Organisation:
Jörg Siegele

„Neubaugebiet“

Kunsthaus L6
Konzeptionelle Ausstellung
von Manuel Frattini und Jürgen Oschwald



Neubaugebiet


Eröffnung am 4. Februar

Künstlergespräch am 20. März

„Neubaugebiet“ ist eine konzeptionelle Doppelausstellung mit Arbeiten von Manuel Frattini und Jürgen Oschwald. Beide Künstler gehen dem Begriff hier jedoch nicht in seiner üblichen Bedeutung nach, sondern verstehen ihn als Sammelbegriff für Neu-Land, Neu-Entstandenes, Neu-Gebautes. Dabei betreten sie mit den Räumen des Kunsthauses L 6 unerforschtes Gebiet. Direkt an Ort und Stelle entstehen raumspezifische Setzungen und Neukompositionen mit durchaus architektonischen Anklängen – blockartig, skizzenhaft, unvollständig.

Manuel Frattinis malerischer, poetischer Ansatz verschmilzt hier mit der objekthaft-rationalen Weise von Jürgen Oschwald. So entstehen Verschmelzungen, Modelle und Landschaften – klar und verspielt, erzählerisch und vereinfacht, schön und kühl zugleich. Die individuelle künstlerische Position ordnet sich einer umfassenden Bespielung des Raum unter: Neu-Bau-Gebiet – ein neu gedachtes und entstandenes weites Feld.

Manuel Frattini ist 1968 in Offenburg geboren. Er studierte von 1991 bis 1992 an der Freien Hochschule für Grafik Design und Bildende Kunst Freiburg und anschließend bis 1998 an der Außenstelle Freiburg der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Peter Dreher und Silvia Bächli, zuletzt als Meisterschüler. Ein Erasmus-Stipendium führte ihn 1996 an die School of Art and Design in Norwich/England. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ermöglichte ihm 1999 einen Studienaufenthalt in Kyoto/Japan. 2002 folgten Studien in Quebec/Canada. Manuel Frattini lebt und arbeitet in Freiburg.

Jürgen Oschwald, Jahrgang 1969, stammt aus Löffingen. Er studierte von 1992 bis 1996 an der Freien Hochschule für Grafik Design und Bildende Kunst Freiburg bei Ulrich Pförtner und Dietrich Schön. Oschwald lebt und arbeitet in Freiburg und Schallstadt.

Kulturamtsleiter Achim Könneke eröffnet die Ausstellung am Freitag, 4. Februar, um 19 Uhr im Kunsthaus L 6, Lameystraße 6. Zur Einführung spricht Caroline Käding, Direktorin des Kunstvereins Freiburg.

Die Schau läuft bis zum 20. März und ist donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„Der Anteil Des Raumes“ lautet der Titel eines Gesprächs, das der Freiburger Pädagoge und Schriftsteller Herbert M. Hurka am
Sonntag, 20. März, um 15 Uhr mit beiden Künstlern führt. Der Eintritt ist frei.